Die Solisten

Martin Ackermann

erhielt seine Gesangsausbildung an der Folkwang-Hochschule in Essen bei Prof. Edmund Illerhaus. 1996 schloss er sein Studium im Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Er war Stipendiat der Salzburger Sommerakademie und der Richard-Wagner-Stiftung. Darüber hinaus besuchte er Meisterkurse bei Rina del Monaco, Galina Wischnewskaya und Josef Metternich.
Schon während des Studiums verpflichtete ihn Giancarlo del Monaco ins Opernstudio der Oper Bonn. Danach gehörte er zwei Jahre lang zum Ensemble der Deutschen Oper am Rhein. Im Anschluss daran wechselte er an das Schweriner Staatstheater, wo ihm 2000 der Conrad-Ekhof-Preis verliehen wurde. Von 2001 bis 2003 gehörte er zum Ensemble der Oper Leipzig. Seitdem ist er freiberuflich tätig. 2004 ging er zum Weiterstudium zu Carlo Bergonzi nach Busseto.

Martin Ackermann arbeitete mit Dirigenten wie Hans Wallat, Peter Gülke, Silvio Varviso, Fabio Luisi und Eugene Kohn zusammen. Mit Franz Lamprecht trat er bereits mehrfach in der Düsseldorfer Tonhalle auf.

Sándor Árpád

stammt aus Siebenbürgen, wo er vier Jahre lang das Musikgymnasium in seiner Heimatstadt besuchte. Nach seiner Ausbildung an der Musikhochschule von Klausenburg bei Iulian Jurja wurde er Mitglied in Ensemble der dortigen Ungarischen Oper. Schon bald erhielt er darüber hinaus Gastverträge an der Ungarischen Nationaloper in Budapest sowie den Opernhäusern von Miskolc und Bukarest sowie der Rumänischen Oper in Klausenburg. Weitere Auslandsgastspiele führten ihn nach Italien, Deutschland und Kroatien. 2005 gewann Sándor Árpád einen Sonderpreis beim Internationalen Gesangswettbewerb „Hariclea Darclee“. 2010 gastierte er mit dem Verdi-Requiem in Paris und Brüssel.

Rudolf Fatyol

wurde 1957 im rumänischen Carei geboren. Seine musikalische Ausbildung erhielt er an der Musikakademie "Gheorghe Dima" in Klausenburg (Cluj-Napoca) bei Stefan Ruha. Er war Preisträger beim Internationalen Wettbewerb der United States International University of San Diego (California) und beim Abbado-Violinwettbewerb in Italien 1987. Regelmäßig wurde er für Rundfunk- und Fernsehproduktionen eingeladen. Schallplattenaufnahmen machte er für Electrecord und Fonit Cetra. Als Solist bereiste er Italien, die ehemalige Sowjetunion, Deutschland, England, Ungarn, Bulgarien, die Schweiz, Dänemark, Frankreich, Taiwan und Israel.

Seit mehreren Jahren ist Rudolf Fatyol Dozent für Violine am Franz-Liszt-Konservatorium im ungarischen Debrecen sowie an der Musikakademie von Cluj (Klausenburg). Außerdem ist er seit fast 20 Jahren Direktor der Philharmonie von Satu Mare. Er promovierte über die Violinkonzerte von W.A. Mozart.

Erwin Feith

stammt aus der Gegend von Trier. Nach dem Studium der Kirchenmusik an der Hochschule des Saarlandes mit Abschluss B-Examen studierte er Gesang bei Raimund Gilvan. 1985 errang er einen 2. Preis beim Walter-Gieseking-Wettbewerb; 1986 erwarb er sein Diplom für Musikerziehung. Sein Konzertexamen legte er 1989 ab.

Noch im selben Jahr begann Erwin Feith seine Opernlaufbahn am Südostbayerischen Städtetheater in Passau. Weitere Stationen seiner Laufbahn waren Bremen (1990-1996) und Nürnberg (1996-2001). Gastspiele führten ihn in dieser Zeit u.a. an die Opernhäuser von Aachen, Bonn, Darmstadt, Düsseldorf, Essen, Kassel, Ludwigsburg, Mainz, Mannheim, München, Wiesbaden und zu den Hersfelder Festspielen.

Seit 2002 ist er als freier Sänger tätig. So sang er im Juni 2002 in den Fidelio-Aufführungen beim Granada-Festival in der weltberühmten Alhambra (Inszenierung: Harry Kupfer, musikalische Leitung: Sebastian Weigle). Unter Franz Lamprechts Leitung trat er 2004 und 2007 beim „Schloss Benrath Musikfestival“ und dem „Musikfest Schloss Nordkirchen“ auf sowie 2006 erstmalig in der Düsseldorfer Tonhalle.

Bianca Manoleanu

studierte Gesang in Rumänien bei Emilia Petrescu und Florica Maries. Zusätzlich besuchte sie einen Meisterkurs bei Christa Ludwig, um sich im Deutschen Lied zu vervollkommnen. Ihr breitgefächertes Repertoire reicht von Schütz bis ins 20. Jahrhundert, wobei sie in ihrer Heimat auch als Spezialistin für rumänische Lieder gilt. Recitals im Ausland führten sie nach Deutschland, Italien, Spanien, Holland, Ungarn, die USA und Japan. In Bukarest promovierte sie zum Doktor der Musik und hat eine Professur für Gesang an der dortigen Musikhochschule.
Mit Franz Lamprecht trat Bianca Manoleanu u.a. bereits in Wien, Rom, Paris und Prag auf.

Adorján Pataki

wurde 1981 im rumänischen Cluj/Klausenburg geboren. Seine Gesangsausbildung erhielt er an der Musikhochschule „Gheorghe Dima“ seiner Heimatstadt bei Prof. Marius Budoiu. Sein Solistendiplom legte er bei Prof. Gheorghe Ro?u ab. Seit 1998 ist er als Solist an der Ungarischen Staatsoper in Cluj unter Vertrag. 2006 gewann er den Internationalen Gesangs-wettbewerb Traian Grozavescu. Auslandsgastspiele führten ihn in den letzten Jahren u.a. nach Deutschland, Österreich, Holland, Spanien, Ungarn und in die Schweiz.  

Seit 2009 tritt er regelmäßig in der Tonhalle Düsseldorf auf. 2010 sang er unter Franz Lamprechts Leitung das Verdi-Requiem in Paris und Brüssel.

 

Ana Rusu

gehört zu den Gründungsmitgliedern des Chores der Philharmonie von Klausenburg (Cluj-Napoca), der 1972 unter der Leitung von Sigismund Toduta ins Leben gerufen wurde. 1980 startete sie ihre Solistenkarriere und gehörte bald zu den führenden Gesangssolisten von Rumänien.
Ihr breites Repertoire reicht von der Barockmusik bis hin zur Moderne. Seitdem gastierte sie regelmäßig in vielen Ländern: Frankreich, Italien, Deutschland, der Schweiz und Holland. In der Kölner Philharmonie sang sie Mahlers 2. Symphonie.
Mit Franz Lamprecht und seinen Chören trat sie u.a. in Paris, Salzburg, Budapest und Rom auf.
Seit 1992 unterrichtet Ana Rusu Gesang an der Musikakademie von Klausenburg, wo sie 2006 zum Doktor promovierte.