Solisten

Pauline Gropp, Sopran

erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von 5 Jahren. Nach einem Jungstudium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Josef Anton Scherrer begann sie 2013 ihr Bachelor-Studium im Fach Klavier an der Musikhochschule Münster bei Prof. Manja Lippert. Nachdem sie dieses 2018 mit großem Erfolg abschloss, setzte sie ihren musikalischen Werdegang mit einem Gesangstudium an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf bei Prof. Juliane Banse fort. Derzeit befindet sie sich im letzten Jahr ihres Bachelor-Studiums bei Prof. Ursula Hesse von den Steinen. Während ihrer musikalischen Laufbahn sammelte sie zahlreiche Konzerterfahrungen als Solistin und Kammermusikerin in verschiedenen Städten Deutschlands, in Österreich, den Niederlanden und in Frankreich. Bei den Schlossfestspielen Zwingenberg verkörperte Pauline 2017 die Rolle der Gianetta in Donizettis Liebestrank und war im Herbst 2019 sowohl als „Mary“ als auch als „Mata Hari“ in dem Musical „Sherlock Holmes - Das Musical“ im Urania Theater in Köln zu erleben. Jüngst spielte sie bei der Opernproduktion der Robert Schumann Hochschule im Frühjahr 2022 außerdem die „Musetta“ in Puccinis „La bohème“. Sowohl als Pianistin als auch als Sängerin erhielt sie diverse Preise, beispielsweise mehrere 1. Preise auf Bundesebene beim Wettbewerb „Jugend musiziert“, und sammelte durch die Teilnahme an Meisterkursen bei Robert Holl und Roger Braun, Prof. Manfred Aust, Prof. Burgoslav Jan Strobel und Prof. Friedrich Schenk zahlreiche künstlerische Impulse. Gemeinsam mit ihrer Schwester, Jana Marie Gropp, gründete sie das Trio „Mesdames Musicales“, welches regelmäßig Konzerte gibt und sich sozial in Form von Benefizkonzerten oder dem „Musikalischen Adventskalender für den guten Zweck“ engagiert.

Im Mai 2022 schloss Pauline zudem ihr Medizinstudium an der Westfälischen Wilhelms Universität Münster erfolgreich ab.

Angela Froemer, Alt
absolvierte ihr Gesangsstudium in ihrer Heimatstadt Freiburg bei Christoph Schwartz, danach in Düsseldorf bei Janina Stano und Celina Lindsley sowie privat bei Elisabeth Böhmer (Gelsenkirchen).  Abschlüsse in Gesangspädagogik und Funktioneller Atemtherapie sowie die Praxis in zahlreichen Ensembles der E- und U-Musik erweiterten ihre Qualifikation.
Seit ihrem Examen 1996 ist sie als freiberufliche Sängerin im Konzert- und Opernbereich tätig. Sie gab zahlreiche Gastspiele u.a. am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. Außerdem arbeitete sie regelmäßig mit verschiedenen renommierten Ensembles zusammen, mit denen sie bereits bei vielen Rundfunkproduktionen und internationalen Chor- und Musikfestivals mitwirkte (Rheinische Kantorei Dormagen, Balthasar-Neumann-Chor, SWR-Kammerensemble Stuttgart, Kammerchor des Gewandhauses Leipzig). Darüber hinaus ist sie beim MUS-E Projekt der Yehudi Menuhin Stiftung Deutschland in den Bereichen Musik und Theater tätig.
Im Frühjahr 2010 gab Angela Froemer ihr Debüt in der Düsseldorfer Tonhalle.

Erwin Feith, Tenor,
stammt aus der Gegend von Trier. Nach dem Studium der Kirchenmusik an der Hochschule des Saarlandes mit Abschluss B-Examen studierte er Gesang bei Raimund Gilvan. 1985 errang er einen 2. Preis beim Walter-Gieseking-Wettbewerb; 1986 erwarb er sein Diplom für Musikerziehung. Sein Konzertexamen legte er 1989 ab.
Noch im selben Jahr begann Erwin Feith seine Opernlaufbahn am Südostbayerischen Städtetheater in Passau. Weitere Stationen seiner Laufbahn waren Bremen (1990-1996) und Nürnberg (1996-2001). Gastspiele führten ihn in dieser Zeit u.a. an die Opernhäuser von Aachen, Bonn, Darmstadt, Düsseldorf, Essen, Kassel, Ludwigsburg, Mainz, Mannheim, München, Wiesbaden und zu den Hersfelder Festspielen.
Seit 2002 ist er als freier Sänger tätig. So sang er im Juni 2002 in den Fidelio-Aufführungen beim Granada-Festival in der weltberühmten Alhambra (Inszenierung: Harry Kupfer, musikalische Leitung: Sebastian Weigle). Unter Franz Lamprechts Leitung trat er 2004 und 2007 beim „Schloss Benrath Musikfestival“ und dem „Musikfest Schloss Nordkirchen“ auf sowie 2006 erstmalig in der Düsseldorfer Tonhalle.

Thilo Dahlmann, Bassbariton,
studierte Gesang an der Folkwang-Hochschule Essen, wo er sein Konzertexamen mit Auszeichnung abschloss.
Er sang am unter anderem am Zürcher Opernhaus, der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf und dem Theater St. Gallen unter Dirigenten wie Nello Santi, Franz Welser-Möst und Philipe Jordan wichtige Partien seines Fachs.
Auf dem Konzertpodium führte ihn ein weit gefächertes Repertoire von Monteverdi bis zur Moderne an das Concertgebouw Amsterdam, die Philharmonie von Köln und Essen, die Tonhalle Zürich und Düsseldorf, die Konzerthäuser von Moskau, Bologna, die folle Journée in Nantes, Lissabon und Tokio. Hierbei sang er unter Dirigenten wie Thomas Hengelbrock, Michael Alexander Willens, Peter Neumann, Hansjörg Albrecht, Christoph und Andreas Spering, Daniel Reuss, Frieder Bernius und Jaap van Zweden.
Zuletzt war er Gast der Salzburger Festspiele, des Bachfestes Leipzig, der Händel-Festspiele Halle, des Schleswig-Holstein Musikfestivals und sang beim Eröffnungskonzert der Elbphilharmonie Hamburg.
Zahlreiche DVD- und CD Aufnahmen dokumentieren seine Tätigkeit.Zuletzt veröffentlichte das Wiener Label Capriccio eine Debüt CD mit Schubertliedern, begleitet von Charles Spencer am Klavier.
Neben seiner künstlerischen Tätigkeit ist Thilo Dahlmann Professor für Gesang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt.
www.thilodahlmann.de

Michael Siemon, Tenor,
erhielt seine musikalische Ausbildung an der Musikhochschule Saarbrücken bei Gudrun Bär und Berthold Hirschfeld. Bereits während des Studiums wurde er als Gast an das Theater Bielefeld, das Staatstheater Braunschweig, das Theater Ulm sowie die Opernfestspiele Merzig und Heidenheim engagiert.
2008 wurde er Preisträger des Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg und sang dort den Belmonte in „Die Entführung aus dem Serail“ von W.A. Mozart.
Von 2009 bis 2012 gehörte er zum Ensemble des Theaters Gera-Altenburg.
Seit 2012 ist er an den Bühnen Krefeld-Mönchengladbach engagiert.
Seine aktuellen Partien sind: Riccardo in „Un ballo in maschera“, Italienischer Sänger in „Rosenkavalier“, Boris in „Katja Kabanova“, Reverend Adams in „Peter Grimes“ und Prinz Sternschnuppe in „Frau Luna“.
2015 erhielt Michael Siemon den Publikumspreis der „Rheinischen Post“ als bester Sänger.
Als Konzertsänger ist er gern gesehener Gast zahlreicher Orchester in ganz Deutschland. Sein Repertoire umfasst die großen Kompositionen der Konzertliteratur, aber auch seltener aufgeführte Werke wie etwa die „Faust-Sinfonie“ von Franz Liszt, das „Requiem“ von Hector Berlioz oder auch das „Requiem“ von A.L. Webber.

Ulrich Karg, Orgel,
wurde 1971 in Erkelenz geboren. Während seiner Schulzeit erhielt er ersten Klavier- und Orgelunterricht bei Prof. Dr. Norbert Brendt und Kantor Reinhold Richter.
Nach dem Abitur studierte er Kirchenmusik am St.-Gregorius-Haus (bis 2007: Hochschule für Kirchenmusik St.-Gregorius) in Aachen. Seine Lehrer waren u.a. KMD Norbert Richtsteig (Improvisation), Domkapellmeister Hans-Josef Roth (Chorleitung) und Kantor Reinhold Richter (Orgelliteraturspiel). 1995 legte er dort das Examen ab (Orgelliteraturspiel „mit Auszeichnung“).
Außerdem absolvierte er ein zweijähriges Orgelstudium bei Carlo Hommel in Esch-sur-Alzette (Luxemburg), welches er mit dem „Premier Prix“ im Fach Orgel abschloss.
Von 1994 bis 1996 studierte Ulrich Karg Orgel bei Prof. Pierre Cogen in Paris, sowie Orgelimprovisation bei KMD Norbert Richtsteig, Domorganist in Aachen.
Von 1995 bis 1998 war er Student am Conservatoire royal de musique in Lüttich in der Orgelklasse von Prof. Anne Froidebise. Dieses Studium schloss er mit dem „Diplôme superieur“ (Konzertdiplom) ab.
Orgelbaupraktika bei Orgelbau Schumacher in Baelen (Belgien) und Orgelbau Scholz (Mönchengladbach), sowie die Teilnahme an verschiedenen Meisterkursen für Orgelliteraturspiel und Orgelimprovisation (u.a. bei der Internationalen Orgelakademie in Altenberg) rundeten seine Studien ab.
Ulrich Karg ist mehrfacher Preisträger bei „Jugend musiziert“.
Seit 1989 Konzerttätigkeit im In- und Ausland, sowie verschiedene Radio- und CD-Produktionen.
Nach langjähriger Tätigkeit als Kirchenmusiker an der Stadtpfarrkirche St. Foillan in Aachen ist Ulrich Karg seit 2003 Seelsorgebereichsmusiker an St. Cäcilia in Düsseldorf-Benrath und Herz Jesu in Düsseldorf-Urdenbach.
Seit Sommer 2014 ist Ulrich Karg als Dozent für Orgel in der kirchenmusikalischen C-Ausbildung des Erzbistums Köln tätig.
Am 1. Januar 2021 wurde er Seelsorgebereichsmusiker für Unter- und Oberbilk, Friedrichstadt und Eller-West.