Die Solisten

- in der Reihenfolge der Konzerte:


Robert Oberaigner
begann mit 14 Jahren sein Klarinettenstudium am Landeskonservatorium Innsbruck bei Max Bauer. Zwei Jahre später wechselte er zu Horst Hajek an die Wiener Musikhochschule. Er ergänzte seine Ausbildung bei Johann Hindler in Wien und bei Sabine Meyer an der Musikhochschule Lübeck. Bereits seit 1997 spielte er als Substitut im Orchester der Wiener Staatsoper und den Wiener Philharmonikern unter Dirigenten wie Zubin Metha, Valery Gergiev, Seiji Ozawa u.a.
Er ist Preisträger des „Musica Juventutis“ Preises der Wiener Konzerthausgesellschaft. Als Solist und Kammermusiker gastierte er seitdem im Wiener Musikverein, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Mozarteum Salzburg u.a. Seit 1999 spielt er in der Camerata Salzburg unter ihrem Chefdirigenten Roger Norrington und Leonidas Kavakos. Als Solo-Klarinettist gastiert er regelmäßig bei den Berliner Philharmonikern, dem NDR Sinfonieorchester Hamburg, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, den Münchner Philharmonikern, dem Super World Orchestra (Japan) u.a.
Robert Oberaigner war von 2003 bis 2014 Solo-Klarinettist des Gürzenich-Orchesters Köln und spielt seitdem in gleicher Position bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

Désirée Brodka, Sopran,
studierte Gesang an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf bei Michaela Krämer und war außerdem Studentin in der Liedgesangs-Klasse von Matthias Goerne. Mit einem Fulbright-und einem Oberlin-Stipendium konnte sie zwei Jahre lang in den USA studieren (Richard Miller/Oberlin Conservatory). Sie besuchte Meisterkurse bei Edith Wiens, Benita Valente, Ernst Häfliger, Jeffrey Gall, Klesie Kelly, Agnes Giebel, Leonard Hokanson und Christof Loy. Sie gewann mehrere Preise wie beim Landesgesangswettbewerb für Musical 2005 und einen Sonderpreis beim Bundesgesangswettbewerb Berlin 2002. Mit der Christof-Loy-Produktion „Mozart in Paris“ trat sie am Staatstheater Stuttgart, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, an der Deutschen Oper am Rhein sowie bei den Wiener Festwochen auf.
Seit 2007 singt sie regelmäßig zum Jahreswechsel unter Franz Lamprechts Leitung in der Düsseldorfer Tonhalle und der Historischen Stadthalle Wuppertal und sang 2009 beim „Schloss Benrath Musikfestival“. Von 2014 bis 2016 gehörte sie zum Ensemble des Theaters Nordhausen in Thüringen. Seitdem konnte sie bundesweit unzählige Erfolge als Operetten-Primadonna feiern. Außerdem gastierte sie 2017 in der Schweiz.

Lena-Maria Kramer, Sopran,
studierte Gesang an der Düsseldorfer Robert Schumann Hochschule u.a. bei Ks. Jeanne Piland. Ergänzt wurde ihre Ausbildung durch Meisterkurse bei Grace Bumbry, Siegfried Jerusalem und Rudolf Piernay, sowie durch die Arbeit mit Reinhard Becker.
Neben dem klassisch-romantischen Repertoire (Haydn/Schöpfung; Mozart/C-moll-Messe; Verdi/Requiem) widmet sie sich auch mit großer Leidenschaft der zeitgenössischen Musik. So sang sie unter der Leitung von Rüdiger Bohn für „Deutschlandradio Kultur“ den Zyklus „Nachtwanderung“ von Manfred Trojahn sowie ebenfalls unter Rüdiger Bohns Leitung die „3 Orchesterlieder op. posth.“ von Anton Webern. Eine rege künstlerische Tätigkeit im In- und Ausland führte sie in Länder wie Polen, Italien, Südafrika und die Schweiz. So trat sie im Rahmenprogramm des Verbier-Festivals auf und gastierte mit der Partie der Mutter in Hans Werner Henzes Oper „Pollicino“ im Teatro Poliziano di Montepulciano.
Mit der Rumänischen Staatsphilharmonie „Dinu Lipatti“ Satu Mare unter der Leitung von Franz Lamprecht sang sie unter anderem den „Messias“ in der Düsseldorfer Tonhalle.

Valerie Eickhoff, Mezzo,
ließ sich bereits während ihrer Schulzeit in Herdecke in den Fächern Klavier und Gitarre ausbilden. Im Alter von zehn Jahren nahm sie zusätzlich Gesangsunterricht, den sie ab 2012 als Jungstudentin an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf in der Klasse von Prof. Konrad Jarnot fortsetzte. Von 2011 bis 2013 war die junge Mezzosopranistin Stipendiatin der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung. 
Mit der Teilnahme an der Detmolder Sommerakademie und Meisterkursen der Academia Vocalis im Sommer 2014/15 in Österreich, für welche sie ebenfalls Stipendien erhielt, wurde ihr der Beruf der Sängerin erneut näher gebracht. Seit Oktober 2014 studiert Valerie Eickhoff Gesang an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf bei Prof. Konrad Jarnot. Erste Bühnenerfahrungen konnte sie als Mitglied des Kinderopernchors der Dortmunder Chorakademie sowie in diversen Hochschulprojekten, zum Beispiel in Weills  „Dreigroschenoper“, in Händels Oper „Alcina“ oder als Prinz Orlovsky in „Die Fledermaus“ (Strauß) sammeln.

Erwin Feith, Tenor,
stammt aus der Gegend von Trier. Nach dem Studium der Kirchenmusik an der Hochschule des Saarlandes mit Abschluss B-Examen studierte er Gesang bei Raimund Gilvan. 1985 errang er einen 2. Preis beim Walter-Gieseking-Wettbewerb; 1986 erwarb er sein Diplom für Musikerziehung. Sein Konzertexamen legte er 1989 ab.
Noch im selben Jahr begann Erwin Feith seine Opernlaufbahn am Südostbayerischen Städtetheater in Passau. Weitere Stationen seiner Laufbahn waren Bremen (1990-1996) und Nürnberg (1996-2001). Gastspiele führten ihn in dieser Zeit u.a. an die Opernhäuser von Aachen, Bonn, Darmstadt, Düsseldorf, Essen, Kassel, Ludwigsburg, Mainz, Mannheim, München, Wiesbaden und zu den Hersfelder Festspielen.
Seit 2002 ist er als freier Sänger tätig. So sang er im Juni 2002 in den Fidelio-Aufführungen beim Granada-Festival in der weltberühmten Alhambra (Inszenierung: Harry Kupfer, musikalische Leitung: Sebastian Weigle). Unter Franz Lamprechts Leitung trat er 2004 und 2007 beim „Schloss Benrath Musikfestival“ und dem „Musikfest Schloss Nordkirchen“ auf sowie 2006 erstmalig in der Düsseldorfer Tonhalle.

Thilo Dahlmann, Bass,
studierte Gesang an der Folkwang-Hochschule Essen, wo er sein Konzertexamen mit Auszeichnung abschloss.
Er sang am unter anderem am Zürcher Opernhaus, der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf und dem Theater St. Gallen unter Dirigenten wie Nello Santi, Franz Welser-Möst und Philipe Jordan wichtige Partien seines Fachs.
Auf dem Konzertpodium führte ihn ein weit gefächertes Repertoire von Monteverdi bis zur Moderne an das Concertgebouw Amsterdam, die Philharmonie von Köln und Essen, die Tonhalle Zürich und Düsseldorf, die Konzerthäuser von Moskau, Bologna, die folle Journée in Nantes, Lissabon und Tokio. Hierbei sang er unter Dirigenten wie Thomas Hengelbrock, Michael Alexander Willens, Peter Neumann, Hansjörg Albrecht, Christoph und Andreas Spering, Daniel Reuss, Frieder Bernius und Jaap van Zweden.
Zuletzt war er Gast der Salzburger Festspiele, des Bachfestes Leipzig, der Händel-Festspiele Halle, des Schleswig-Holstein Musikfestivals und sang beim Eröffnungskonzert der Elbphilharmonie Hamburg.
Zahlreiche DVD- und CD Aufnahmen dokumentieren seine Tätigkeit.Zuletzt veröffentlichte das Wiener Label Capriccio eine Debüt CD mit Schubertliedern, begleitet von Charles Spencer am Klavier.
Neben seiner künstlerischen Tätigkeit unterrichtet Thilo Dahlmann Gesang an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, als Gastprofessor an der Kunstuniversität Graz und im Rahmen einer Vertretungsprofessur an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt am Main.
www.thilodahlmann.de

Ulrich Karg
wurde 1971 in Erkelenz geboren. Während seiner Schulzeit erhielt er ersten Klavier- und Orgelunterricht bei Prof. Dr. Norbert Brendt und Kantor Reinhold Richter.
Nach dem Abitur studierte er Kirchenmusik am St.-Gregorius-Haus (bis 2007: Hochschule für Kirchenmusik St.-Gregorius) in Aachen. Seine Lehrer waren u.a. KMD Norbert Richtsteig (Improvisation), Domkapellmeister Hans-Josef Roth (Chorleitung) und Kantor Reinhold Richter (Orgelliteraturspiel). 1995 legte er dort das Examen ab (Orgelliteraturspiel „mit Auszeichnung“).
Außerdem absolvierte er ein zweijähriges Orgelstudium bei Carlo Hommel in Esch-sur-Alzette (Luxemburg), welches er mit dem „Premier Prix“ im Fach Orgel abschloß.
Von 1994 bis 1996 studierte Ulrich Karg Orgel bei Prof. Pierre Cogen in Paris, sowie Orgelimprovisation bei KMD Norbert Richtsteig, Domorganist in Aachen.
Von 1995 bis 1998 war er Student am Conservatoire royal de musique in Lüttich in der Orgelklasse von Prof. Anne Froidebise. Dieses Studium schloß er mit dem „Diplôme superieur“ (Konzertdiplom) ab.
Orgelbaupraktika bei Orgelbau Schumacher in Baelen (Belgien) und Orgelbau Scholz (Mönchengladbach), sowie die Teilnahme an verschiedenen Meisterkursen für Orgelliteraturspiel und Orgelimprovisation (u.a. bei der Internationalen Orgelakademie in Altenberg) rundeten seine Studien ab.
Ulrich Karg ist mehrfacher Preisträger bei „Jugend musiziert“.
Seit 1989 Konzerttätigkeit im In- und Ausland, sowie verschiedene Radio- und CD-Produktionen.
Nach langjähriger Tätigkeit als Kirchenmusiker an der Stadtpfarrkirche St. Foillan in Aachen ist Ulrich Karg seit 2003 Seelsorgebereichsmusiker an St. Cäcilia in Düsseldorf-Benrath und Herz Jesu in Düsseldorf-Urdenbach.
Seit Sommer 2014 ist Ulrich Karg als Dozent für Orgel in der kirchenmusikalischen C-Ausbildung des Erzbistums Köln tätig.

Suk-Yeon Kim
wurde 1988 in Südkorea geboren.In ihrer Studienzeit an der Dae Jeon Arts High School bei Prof. Ji-Yeon Kim von 2004 bis 2006 gewann sie den 1. Preis beim Chungnam Universitäts-Wettbewerb und den 2. Preis beim CBS Musikwettbewerb.Seit Oktober 2007 studiert Suk-Yeon Kim an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf in der Klavierklasse von Prof. Georg Friedrich Schenck.Seit Februar 2008 ist sie Förderstipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD).
Im Jahr 2008 gewann sie den 1. Preis beim Emanuel Moór Klavierwettbewerb, im April 2009 den 1. Preis beim Bechstein-Wettbewerb Düsseldorf und 2010 den 1. Preis beim Chopin-Wettbewerb in Köln.
Mit Franz Lamprecht führte sie zusammen mit der Rumänischen Staatsphilharmonie „Dinu Lipatti“ Satu Mare das Krönungskonzert von Mozart auf; im Dezember 2012 spielt sie in der Düsseldorfer Tonhalle das B-Dur-Konzert von Johannes Brahms mit dem Hochschulorchester der Robert Schumann Hochschule unter der Leitung von Prof. Rüdiger Bohn.

Michael Siemon
erhielt seine musikalische Ausbildung an der Musikhochschule Saarbrücken bei Gudrun Bär und Berthold Hirschfeld. Bereits während des Studiums wurde er als Gast an das Theater Bielefeld, das Staatstheater Braunschweig, das Theater Ulm sowie die Opernfestspiele Merzig und Heidenheim engagiert.
2008 wurde er Preisträger des Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg und sang dort den Belmonte in „Die Entführung aus dem Serail“ von W.A. Mozart.
Von 2009 bis 2012 gehörte er zum Ensemble des Theaters Gera-Altenburg.
Seit 2012 ist er an den Bühnen Krefeld-Mönchengladbach engagiert.
Seine aktuellen Partien sind: Riccardo in „Un ballo in maschera“, Italienischer Sänger in „Rosenkavalier“, Boris in „Katja Kabanova“, Reverend Adams in „Peter Grimes“ und Prinz Sternschnuppe in „Frau Luna“.
2015 erhielt Michael Siemon den Publikumspreis der „Rheinischen Post“ als bester Sänger.
Als Konzertsänger ist er gern gesehener Gast zahlreicher Orchester in ganz Deutschland. Sein Repertoire umfasst die großen Kompositionen der Konzertliteratur, aber auch seltener aufgeführte Werke wie etwa die „Faust-Sinfonie“ von Franz Liszt, das „Requiem“ von Hector Berlioz oder auch das „Requiem“ von A.L. Webber.