Die Solisten

- in der Reihenfolge der Konzerte:


Simina Croitoru
stammt aus Bukarest, wo sie bereits mit acht Jahren ihren ersten Orchesterauftritt mit der dortigen Nationalphilharmonie hatte. Ihr Vater Gabriel Croitoru ist international anerkannter Geigen-Solist und Professor an der Musikakademie von Bukarest.
Nach ihrem Grundstudium an der Musikakademie von Bukarest setzte sie ihre Ausbildung u.a. an der „Franz Liszt Musikhochschule“ in Weimar fort. Inzwischen gewann sie nicht nur etliche nationale und internationale Wettbewerbe, sondern gastierte auch in Deutschland, Italien, Slowenien, der Türkei, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Finnland und China.
Zusätzlich spielte sie auch gerne in etlichen Orchestern als Konzertmeisterin mit.
Mittlerweile gibt es bereits mehrere CD-Aufnahmen mit Simina Croitoru mit Werken von Vivaldi, Bach und Mozart.

Ulrich Karg
wurde 1971 in Erkelenz geboren. Während seiner Schulzeit erhielt er ersten Klavier- und Orgelunterricht bei Prof. Dr. Norbert Brendt und Kantor Reinhold Richter.
Nach dem Abitur studierte er Kirchenmusik am St.-Gregorius-Haus (bis 2007: Hochschule für Kirchenmusik St.-Gregorius) in Aachen. Seine Lehrer waren u.a. KMD Norbert Richtsteig (Improvisation), Domkapellmeister Hans-Josef Roth (Chorleitung) und Kantor Reinhold Richter (Orgelliteraturspiel). 1995 legte er dort das Examen ab (Orgelliteraturspiel „mit Auszeichnung“).
Außerdem absolvierte er ein zweijähriges Orgelstudium bei Carlo Hommel in Esch-sur-Alzette (Luxemburg), welches er mit dem „Premier Prix“ im Fach Orgel abschloß.
Von 1994 bis 1996 studierte Ulrich Karg Orgel bei Prof. Pierre Cogen in Paris, sowie Orgelimprovisation bei KMD Norbert Richtsteig, Domorganist in Aachen.
Von 1995 bis 1998 war er Student am Conservatoire royal de musique in Lüttich in der Orgelklasse von Prof. Anne Froidebise. Dieses Studium schloß er mit dem „Diplôme superieur“ (Konzertdiplom) ab.
Orgelbaupraktika bei Orgelbau Schumacher in Baelen (Belgien) und Orgelbau Scholz (Mönchengladbach), sowie die Teilnahme an verschiedenen Meisterkursen für Orgelliteraturspiel und Orgelimprovisation (u.a. bei der Internationalen Orgelakademie in Altenberg) rundeten seine Studien ab.
Ulrich Karg ist mehrfacher Preisträger bei „Jugend musiziert“.
Seit 1989 Konzerttätigkeit im In- und Ausland, sowie verschiedene Radio- und CD-Produktionen.
Nach langjähriger Tätigkeit als Kirchenmusiker an der Stadtpfarrkirche St. Foillan in Aachen ist Ulrich Karg seit 2003 Seelsorgebereichsmusiker an St. Cäcilia in Düsseldorf-Benrath und Herz Jesu in Düsseldorf-Urdenbach.
Seit Sommer 2014 ist Ulrich Karg als Dozent für Orgel in der kirchenmusikalischen C-Ausbildung des Erzbistums Köln tätig.

Dino Lüthy
wurde 1986 in Ariesheim (CH) geboren. Er absolvierte in Bern ein Mathematikstudium, bevor er sich dem Singen zuwandte. 2016 schloss er sein Masterstudium bei Prof. Ludwig Grabmeier in Düsseldorf ab.
Schon während seines Studiums konnte er erste Bühnenerfahrungen sammeln. Neben Hochschulprojekten (Händels „Alcina“, Weills „Street Scene“und „Dreigroschenoper“ und Strauß „Die Fledermaus“) sang Dino Lüthy unter anderem bereits am Teatro Poliziano in Montepulciano (Ferrando in Mozarts „Cosi fan tutte“) und bei den Händelfestspielen in Halle (Silvio in Händels „Acis und Galatea“). 2015 und 2016 war er an der Kammeroper München im Cuvilliés-Theater als Fracasso in Mozarts „La finta semplice“ und als Eccliticus in Haydns „Welt auf dem Mond“ zu hören; 2016 sang er bei der Sommeroper Selzach den Nemorino in Donizettis „L'elisir d'amore“.
In Konzerten trat er unter anderem in Bachs Matthäus- und Johannespassion (Arien), Haydns „Schöpfung“, Kantaten von Janácek, Händels „Messias“ und„Saul“, Bruckners „f-Moll Messe“ und dem „Stabat Mater“ von Dvorák auf. – In der Tonhalle Zürich sang er 2016 Beethovens „Die erste Walpurgisnacht“ und wird dort 2017 erneut auftreten in der Es-Dur-Messe von Schubert.
Sein Debüt in der Düsseldorfer Tonhalle gab Dino Lüthy im Februar 2017 mit dem Mozart-Requiem unter der Leitung von Franz Lamprecht.

Johannes Wedeking
geboren in Münster/Westfalen, wuchs im sauerländischen Meschede auf, wo er auch seine erste musikalische Ausbildung erhielt. Anschließend studierte er zunächst Kirchenmusik an der Hochschule für Kirchenmusik in Rottenburg am Neckar und anschließend der Hochschule für Kirchenmusik in Tübingen sowie der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. In Düsseldorf machte er auch seinen Bachelor.
Schon seit seinem Studium ist er Mitglied in verschiedenen Ensembles für Alte Musik.
Im Jahre 2013 setzte er seine Ausbildung in der Opernklasse der Robert Schumann Hochschule bei Thomas Laske fort und war im Rahmen dessen an diversen Produktionen beteiligt (Rossini, Weill, Händel, Bock). – Verschiedene Meisterkurse u.a. bei Wolfgang Klose und Denette Whitter ergänzen seine Ausbildung.
Sein Debüt in der Düsseldorfer Tonhalle gab Johannes Wedeking im Februar 2017 mit dem Mozart-Requiem unter der Leitung von Franz Lamprecht.


Désirée Brodka
studierte Gesang an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf bei Michaela Krämer und war außerdem Studentin in der Liedgesangs-Klasse von Matthias Goerne. Mit einem Fulbright-und einem Oberlin-Stipendium konnte sie zwei Jahre lang in den USA studieren (Richard Miller/Oberlin Conservatory). Sie besuchte Meisterkurse bei Edith Wiens, Benita Valente, Ernst Häfliger, Jeffrey Gall, Klesie Kelly, Agnes Giebel, Leonard Hokanson und Christof Loy. Sie gewann mehrere Preise wie beim Landesgesangswettbewerb für Musical 2005 und einen Sonderpreis beim Bundesgesangswettbewerb Berlin 2002. Mit der Christof-Loy-Produktion „Mozart in Paris“ trat sie am Staatstheater Stuttgart, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, an der Deutschen Oper am Rhein sowie bei den Wiener Festwochen auf.
Seit 2007 singt sie regelmäßig zum Jahreswechsel unter Franz Lamprechts Leitung in der Düsseldorfer Tonhalle und der Historischen Stadthalle Wuppertal und sang 2009 beim „Schloss Benrath Musikfestival“. Von 2014 bis 2016 gehörte sie zum Ensemble des Theaters Nordhausen in Thüringen. Seitdem konnte sie bundesweit unzählige Erfolge als Operetten-Primadonna feiern. Außerdem gastierte sie 2017 in der Schweiz.

Suk-Yeon Kim
wurde 1988 in Südkorea geboren.In ihrer Studienzeit an der Dae Jeon Arts High School bei Prof. Ji-Yeon Kim von 2004 bis 2006 gewann sie den 1. Preis beim Chungnam Universitäts-Wettbewerb und den 2. Preis beim CBS Musikwettbewerb.Seit Oktober 2007 studiert Suk-Yeon Kim an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf in der Klavierklasse von Prof. Georg Friedrich Schenck.Seit Februar 2008 ist sie Förderstipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD).
Im Jahr 2008 gewann sie den 1. Preis beim Emanuel Moór Klavierwettbewerb, im April 2009 den 1. Preis beim Bechstein-Wettbewerb Düsseldorf und 2010 den 1. Preis beim Chopin-Wettbewerb in Köln.
Mit Franz Lamprecht führte sie zusammen mit der Rumänischen Staatsphilharmonie „Dinu Lipatti“ Satu Mare das Krönungskonzert von Mozart auf; im Dezember 2012 spielt sie in der Düsseldorfer Tonhalle das B-Dur-Konzert von Johannes Brahms mit dem Hochschulorchester der Robert Schumann Hochschule unter der Leitung von Prof. Rüdiger Bohn.

Kinga Dobay
stammt aus dem siebenbürgischen Tirgu Mures/Neumarkt. Ihre musikalische Laufbahn begann sie mit einem Violinstudium; danach wechselte sie zum Gesang und studierte zuerst Musical-, dann Operngesang an der Leipziger Musikhochschule. Sie wurde Meisterschülerin von Julia Hamari, Teresa Berganza und Grace Bumbry. Mit einem DAAD Stipendium absolvierte sie ihr Aufbaustudium am Konservatorium Maastricht bei Mya Besselink, das sie im Juni 2006 mit einem „Cum lauda“ abschloss.
1999 wurde Kinga Dobay Erste Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin. Es folgten weitere Auszeichnungen:
-    2. Opernpreis sowie Publikumspreis beim Internationalen Voice
     Competition s’Hertogenbosch 2006
-    Zarzuela Preis bei Placido Domingos Operalia in Madrid 2005
-    2. Operetten-Preis beim  Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb in Wien 2005
Internationale Engagements führten sie bald in die ganze Welt: Staatsoper Prag, Concertgebouw Amsterdam, Teatro Real Madrid, Staatstheater Karlsruhe, Leipzig (Gewandhaus und Oper), Opernhaus und Philharmonie Halle, Oper Bonn, Konzerthaus Berlin, Tonhalle Düsseldorf, Schweden, Dublin, Tokio u.a.
Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Myung Whun Chung, Placido Domingo, Yakov Kreizberg, Wayne Marshall, David Stahl, Georg Schmöhe.
Zahlreiche Radio- und Fernsehaufzeichnungen mit MDR, ORB und SWR Fernsehen.