Die Solisten

- in der Reihenfolge der Konzerte:


Sabine Schneider
stammt aus Aachen und studierte von 1989 bis 1995 an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf bei Kammersänger Peter-Christoph Runge. Sie absolvierte ihr Studium „Mit Auszeichnung“ und schloss daran den weiterführenden Studiengang „Konzertexamen“ bei Prof. Edith Wiens in Düsseldorf an. Ab 1996 arbeitete sie an der Deutschen Oper am Rhein, zunächst im Opernstudio, dann mehrere Jahre als festes Ensemblemitglied. Inzwischen ist sie überwiegend als Konzertsängerin tätig.
In den letzten Jahren sang sie u.a. im Concertgebouw Amsterdam (Mendelssohns „Sommernachtstraum“), in der Tonhalle Zürich (Händels „Die Israeliten in der Wüste“), der Laiszhalle Hamburg, in der Nürnberger Meistersingerhalle, dem Forum Ludwigsburg und dem Münchner Herkulessaal und der Tonhalle Düsseldorf.
Gastspiele führten sie nach Frankreich, Italien, Spanien, Ägypten, in die Niederlande (Orff: Carmina Burana/Bach: Matthäuspassion), nach Polen (Warschauer Herbst) und Wien.

Thomas Laske
wurde in Stuttgart geboren und studierte in Düsseldorf Gesang bei Brigitte Dürrler. Außerdem wurde er von Andreas Schmidt und Otto Edelmann unterrichtet. Einen 1. Preis gewann Thomas Laske u.a. beim Richard-Strauss-Wettbewerb 1997 in München.
Im Konzertfach arbeitet der Bass regelmäßig mit namhaften Dirigenten zusammen wie Karl-Friedrich Beringer, Georg Christoph Biller, Riccardo Chailly, Mariss Jansons, Ton Koopman, Peter Neumann, Krzysztof Penderecki, Helmuth Rilling und Wolfgang Sawallisch.
Als letzte CDs sind bei Sony Classical Werke von Mozart und Schubert mit dem Deutschen Symphonieorchester Berlin und dem Windsbacher Knabenchor unter Karl-Friedrich Beringer erschienen.
In den letzten Jahren sang er neben seinem Engagement an den Wuppertaler Bühnen u.a. an der Deutschen Oper Berlin, der Oper Köln, der Deutschen Oper am Rhein, der Oper Frankfurt/Main und der Bayerischen Staatsoper München.
Thomas Laske unterrichtet seit 2010 als Dozent für Gesang an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. 

Georgijs Osokins
war die Sensation beim 17. Internationalen Chopin-Wettbewerb Warschau in 2015. Alle
Kritiker waren sich darüber einig, dass hier ein außergewöhnliches Talent auf der Bühne saß.
Georgijs Osokins war allerdings zu revolutionär, so dass er keinen Preis bekam, aber er war
vollkommen zu Recht Finalist. Und schon vor der letzten Runde des Wettbewerbs hatte er
mehr Konzertengagements im Terminkalender als irgendein späterer Gewinner dieses
Wettbewerbs.
Geboren wurde er in einer sehr musikalischen Familie: Sein Vater Sergejs Osokins gilt in
seiner Heimat Lettland als eine der bedeutendsten Figuren im Klavierleben des Landes.
Somit war er natürlich auch der erste Lehrer seines Sohnes Georgijs. Später setzte er seine
Ausbildung fort bei Dmitri Bashkirov, Sergei Babayan und aktuell bei Georg Friedrich Schenck
an der Düsseldorfer Robert Schumann Hochschule.
2014 gewann Georgijs Osokins in Moskau den Frédérik Chopin Wettbewerb für junge
Pianisten, aber schon 2009 erhielt er den 1. Preis beim 9. Internationalen Alexander Scriabin
Wettbewerb in Paris. – Inzwischen gibt es mehrere CDs von ihm mit Werken von Chopin.
Außerdem wurde er bereits von etlichen bedeutenden Orchestern in Osteuropa als Solist
eingeladen. Mit der Nationalphilharmonie seiner Heimat Lettland trat er schon im Alter von
zehn Jahren auf.

Robert Oberaigner
begann mit 14 Jahren sein Klarinettenstudium am Landeskonservatorium Innsbruck bei Max Bauer. Zwei Jahre später wechselte er zu Horst Hajek an die Wiener Musikhochschule. Er ergänzte seine Ausbildung bei Johann Hindler in Wien und bei Sabine Meyer an der Musikhochschule Lübeck. Bereits seit 1997 spielte er als Substitut im Orchester der Wiener Staatsoper und den Wiener Philharmonikern unter Dirigenten wie Zubin Metha, Valery Gergiev, Seiji Ozawa u.a.
Er ist Preisträger des „Musica Juventutis“ Preises der Wiener Konzerthausgesellschaft. Als Solist und Kammermusiker gastierte er seitdem im Wiener Musikverein, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Mozarteum Salzburg u.a. Seit 1999 spielt er in der Camerata Salzburg unter ihrem Chefdirigenten Roger Norrington und Leonidas Kavakos. Als Solo-Klarinettist gastiert er regelmäßig bei den Berliner Philharmonikern, dem NDR Sinfonieorchester Hamburg, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, den Münchner Philharmonikern, dem Super World Orchestra (Japan) u.a.
Robert Oberaigner war von 2003 bis 2014 Solo-Klarinettist des Gürzenich-Orchesters Köln und spielt seitdem in gleicher Position bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

Michael Siemon
erhielt seine musikalische Ausbildung an der Musikhochschule Saarbrücken bei Gudrun Bär und Berthold Hirschfeld. Bereits während des Studiums wurde er als Gast an das Theater Bielefeld, das Staatstheater Braunschweig, das Theater Ulm sowie die Opernfestspiele Merzig und Heidenheim engagiert.
2008 wurde er Preisträger des Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg und sang dort den Belmonte in „Die Entführung aus dem Serail“ von W.A. Mozart.
Von 2009 bis 2012 gehörte er zum Ensemble des Theaters Gera-Altenburg.
Seit 2012 ist er an den Bühnen Krefeld-Mönchengladbach engagiert.
Seine aktuellen Partien sind: Riccardo in „Un ballo in maschera“, Italienischer Sänger in „Rosenkavalier“, Boris in „Katja Kabanova“, Reverend Adams in „Peter Grimes“ und Prinz Sternschnuppe in „Frau Luna“.
2015 erhielt Michael Siemon den Publikumspreis der „Rheinischen Post“ als bester Sänger.
Als Konzertsänger ist er gern gesehener Gast zahlreicher Orchester in ganz Deutschland. Sein Repertoire umfasst die großen Kompositionen der Konzertliteratur, aber auch seltener aufgeführte Werke wie etwa die „Faust-Sinfonie“ von Franz Liszt, das „Requiem“ von Hector Berlioz oder auch das „Requiem“ von A.L. Webber.

Gary Bennett
Der Tenor Gary Bennett stammt aus Tasmanien (Australien). 1978 kam er nach London und studierte bei Otokar Kraus und am National Opera Studio. Zwei Jahre später wurde er ins Kölner Opernstudio aufgenommen, seit 1982 arbeitet er als freischaffender Sänger.
Neben seiner Operntätigkeit an fast allen großen Häusern Europas sowie in Kanada, Israel, Australien und den USA war er auch bei den Festspielen in Salzburg und Klagenfurt engagiert. In der Düsseldorfer Tonhalle war er schon oft Gast in den Konzerten von Franz Lamprecht. Außerdem reist er seit mehreren Jahren mit André Rieu als einer der drei „Platin Tenöre“ um die Welt.

Simina Croitoru
stammt aus Bukarest, wo sie bereits mit acht Jahren ihren ersten Orchesterauftritt mit der dortigen Nationalphilharmonie hatte. Ihr Vater Gabriel Croitoru ist international anerkannter Geigen-Solist und Professor an der Musikakademie von Bukarest.
Nach ihrem Grundstudium an der Musikakademie von Bukarest setzte sie ihre Ausbildung u.a. an der „Franz Liszt Musikhochschule“ in Weimar fort. Inzwischen gewann sie nicht nur etliche nationale und internationale Wettbewerbe, sondern gastierte auch in Deutschland, Italien, Slowenien, der Türkei, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Finnland und China.
Zusätzlich spielte sie auch gerne in etlichen Orchestern als Konzertmeisterin mit.
Mittlerweile gibt es bereits mehrere CD-Aufnahmen mit Simina Croitoru mit Werken von Vivaldi, Bach und Mozart.

Ulrich Karg
wurde 1971 in Erkelenz geboren. Während seiner Schulzeit erhielt er ersten Klavier- und Orgelunterricht bei Prof. Dr. Norbert Brendt und Kantor Reinhold Richter.
Nach dem Abitur studierte er Kirchenmusik am St.-Gregorius-Haus (bis 2007: Hochschule für Kirchenmusik St.-Gregorius) in Aachen. Seine Lehrer waren u.a. KMD Norbert Richtsteig (Improvisation), Domkapellmeister Hans-Josef Roth (Chorleitung) und Kantor Reinhold Richter (Orgelliteraturspiel). 1995 legte er dort das Examen ab (Orgelliteraturspiel „mit Auszeichnung“).
Außerdem absolvierte er ein zweijähriges Orgelstudium bei Carlo Hommel in Esch-sur-Alzette (Luxemburg), welches er mit dem „Premier Prix“ im Fach Orgel abschloß.
Von 1994 bis 1996 studierte Ulrich Karg Orgel bei Prof. Pierre Cogen in Paris, sowie Orgelimprovisation bei KMD Norbert Richtsteig, Domorganist in Aachen.
Von 1995 bis 1998 war er Student am Conservatoire royal de musique in Lüttich in der Orgelklasse von Prof. Anne Froidebise. Dieses Studium schloß er mit dem „Diplôme superieur“ (Konzertdiplom) ab.
Orgelbaupraktika bei Orgelbau Schumacher in Baelen (Belgien) und Orgelbau Scholz (Mönchengladbach), sowie die Teilnahme an verschiedenen Meisterkursen für Orgelliteraturspiel und Orgelimprovisation (u.a. bei der Internationalen Orgelakademie in Altenberg) rundeten seine Studien ab.
Ulrich Karg ist mehrfacher Preisträger bei „Jugend musiziert“.
Seit 1989 Konzerttätigkeit im In- und Ausland, sowie verschiedene Radio- und CD-Produktionen.
Nach langjähriger Tätigkeit als Kirchenmusiker an der Stadtpfarrkirche St. Foillan in Aachen ist Ulrich Karg seit 2003 Seelsorgebereichsmusiker an St. Cäcilia in Düsseldorf-Benrath und Herz Jesu in Düsseldorf-Urdenbach.
Seit Sommer 2014 ist Ulrich Karg als Dozent für Orgel in der kirchenmusikalischen C-Ausbildung des Erzbistums Köln tätig.

Dino Lüthy
wurde 1986 in Ariesheim (CH) geboren. Er absolvierte in Bern ein Mathematikstudium, bevor er sich dem Singen zuwandte. 2016 schloss er sein Masterstudium bei Prof. Ludwig Grabmeier in Düsseldorf ab.
Schon während seines Studiums konnte er erste Bühnenerfahrungen sammeln. Neben Hochschulprojekten (Händels „Alcina“, Weills „Street Scene“und „Dreigroschenoper“ und Strauß „Die Fledermaus“) sang Dino Lüthy unter anderem bereits am Teatro Poliziano in Montepulciano (Ferrando in Mozarts „Cosi fan tutte“) und bei den Händelfestspielen in Halle (Silvio in Händels „Acis und Galatea“). 2015 und 2016 war er an der Kammeroper München im Cuvilliés-Theater als Fracasso in Mozarts „La finta semplice“ und als Eccliticus in Haydns „Welt auf dem Mond“ zu hören; 2016 sang er bei der Sommeroper Selzach den Nemorino in Donizettis „L'elisir d'amore“.
In Konzerten trat er unter anderem in Bachs Matthäus- und Johannespassion (Arien), Haydns „Schöpfung“, Kantaten von Janácek, Händels „Messias“ und„Saul“, Bruckners „f-Moll Messe“ und dem „Stabat Mater“ von Dvorák auf. – In der Tonhalle Zürich sang er 2016 Beethovens „Die erste Walpurgisnacht“ und wird dort 2017 erneut auftreten in der Es-Dur-Messe von Schubert.
Sein Debüt in der Düsseldorfer Tonhalle gab Dino Lüthy im Februar 2017 mit dem Mozart-Requiem unter der Leitung von Franz Lamprecht.

Johannes Wedeking
geboren in Münster/Westfalen, wuchs im sauerländischen Meschede auf, wo er auch seine erste musikalische Ausbildung erhielt. Anschließend studierte er zunächst Kirchenmusik an der Hochschule für Kirchenmusik in Rottenburg am Neckar und anschließend der Hochschule für Kirchenmusik in Tübingen sowie der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. In Düsseldorf machte er auch seinen Bachelor.
Schon seit seinem Studium ist er Mitglied in verschiedenen Ensembles für Alte Musik.
Im Jahre 2013 setzte er seine Ausbildung in der Opernklasse der Robert Schumann Hochschule bei Thomas Laske fort und war im Rahmen dessen an diversen Produktionen beteiligt (Rossini, Weill, Händel, Bock). – Verschiedene Meisterkurse u.a. bei Wolfgang Klose und Denette Whitter ergänzen seine Ausbildung.
Sein Debüt in der Düsseldorfer Tonhalle gab Johannes Wedeking im Februar 2017 mit dem Mozart-Requiem unter der Leitung von Franz Lamprecht.


Désirée Brodka
studierte Gesang an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf bei Michaela Krämer und war außerdem Studentin in der Liedgesangs-Klasse von Matthias Goerne. Mit einem Fulbright-und einem Oberlin-Stipendium konnte sie zwei Jahre lang in den USA studieren (Richard Miller/Oberlin Conservatory). Sie besuchte Meisterkurse bei Edith Wiens, Benita Valente, Ernst Häfliger, Jeffrey Gall, Klesie Kelly, Agnes Giebel, Leonard Hokanson und Christof Loy. Sie gewann mehrere Preise wie beim Landesgesangswettbewerb für Musical 2005 und einen Sonderpreis beim Bundesgesangswettbewerb Berlin 2002. Mit der Christof-Loy-Produktion „Mozart in Paris“ trat sie am Staatstheater Stuttgart, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, an der Deutschen Oper am Rhein sowie bei den Wiener Festwochen auf.
Seit 2007 singt sie regelmäßig zum Jahreswechsel unter Franz Lamprechts Leitung in der Düsseldorfer Tonhalle und der Historischen Stadthalle Wuppertal und sang 2009 beim „Schloss Benrath Musikfestival“. Von 2014 bis 2016 gehörte sie zum Ensemble des Theaters Nordhausen in Thüringen. Seitdem konnte sie bundesweit unzählige Erfolge als Operetten-Primadonna feiern. Außerdem gastierte sie 2017 in der Schweiz.

Suk-Yeon Kim
wurde 1988 in Südkorea geboren.In ihrer Studienzeit an der Dae Jeon Arts High School bei Prof. Ji-Yeon Kim von 2004 bis 2006 gewann sie den 1. Preis beim Chungnam Universitäts-Wettbewerb und den 2. Preis beim CBS Musikwettbewerb.Seit Oktober 2007 studiert Suk-Yeon Kim an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf in der Klavierklasse von Prof. Georg Friedrich Schenck.Seit Februar 2008 ist sie Förderstipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD).
Im Jahr 2008 gewann sie den 1. Preis beim Emanuel Moór Klavierwettbewerb, im April 2009 den 1. Preis beim Bechstein-Wettbewerb Düsseldorf und 2010 den 1. Preis beim Chopin-Wettbewerb in Köln.
Mit Franz Lamprecht führte sie zusammen mit der Rumänischen Staatsphilharmonie „Dinu Lipatti“ Satu Mare das Krönungskonzert von Mozart auf; im Dezember 2012 spielt sie in der Düsseldorfer Tonhalle das B-Dur-Konzert von Johannes Brahms mit dem Hochschulorchester der Robert Schumann Hochschule unter der Leitung von Prof. Rüdiger Bohn.