Die Solisten

- in der Reihenfolge der Konzerte:


Ulrich Karg
wurde 1971 in Erkelenz geboren. Während seiner Schulzeit erhielt er ersten Klavier- und Orgelunterricht bei Prof. Dr. Norbert Brendt und Kantor Reinhold Richter.
Nach dem Abitur studierte er Kirchenmusik am St.-Gregorius-Haus (bis 2007: Hochschule für Kirchenmusik St.-Gregorius) in Aachen. Seine Lehrer waren u.a. KMD Norbert Richtsteig (Improvisation), Domkapellmeister Hans-Josef Roth (Chorleitung) und Kantor Reinhold Richter (Orgelliteraturspiel). 1995 legte er dort das Examen ab (Orgelliteraturspiel „mit Auszeichnung“).
Außerdem absolvierte er ein zweijähriges Orgelstudium bei Carlo Hommel in Esch-sur-Alzette (Luxemburg), welches er mit dem „Premier Prix“ im Fach Orgel abschloß.
Von 1994 bis 1996 studierte Ulrich Karg Orgel bei Prof. Pierre Cogen in Paris, sowie Orgelimprovisation bei KMD Norbert Richtsteig, Domorganist in Aachen.
Von 1995 bis 1998 war er Student am Conservatoire royal de musique in Lüttich in der Orgelklasse von Prof. Anne Froidebise. Dieses Studium schloß er mit dem „Diplôme superieur“ (Konzertdiplom) ab.
Orgelbaupraktika bei Orgelbau Schumacher in Baelen (Belgien) und Orgelbau Scholz (Mönchengladbach), sowie die Teilnahme an verschiedenen Meisterkursen für Orgelliteraturspiel und Orgelimprovisation (u.a. bei der Internationalen Orgelakademie in Altenberg) rundeten seine Studien ab.
Ulrich Karg ist mehrfacher Preisträger bei „Jugend musiziert“.
Seit 1989 Konzerttätigkeit im In- und Ausland, sowie verschiedene Radio- und CD-Produktionen.
Nach langjähriger Tätigkeit als Kirchenmusiker an der Stadtpfarrkirche St. Foillan in Aachen ist Ulrich Karg seit 2003 Seelsorgebereichsmusiker an St. Cäcilia in Düsseldorf-Benrath und Herz Jesu in Düsseldorf-Urdenbach.
Seit Sommer 2014 ist Ulrich Karg als Dozent für Orgel in der kirchenmusikalischen C-Ausbildung des Erzbistums Köln tätig.

Erwin Feith
stammt aus der Gegend von Trier. Nach dem Studium der Kirchenmusik an der Hochschule des Saarlandes mit Abschluss B-Examen studierte er Gesang bei Raimund Gilvan. 1985 errang er einen 2. Preis beim Walter-Gieseking-Wettbewerb; 1986 erwarb er sein Diplom für Musikerziehung. Sein Konzertexamen legte er 1989 ab.
Noch im selben Jahr begann Erwin Feith seine Opernlaufbahn am Südostbayerischen Städtetheater in Passau. Weitere Stationen seiner Laufbahn waren Bremen (1990-1996) und Nürnberg (1996-2001). Gastspiele führten ihn in dieser Zeit u.a. an die Opernhäuser von Aachen, Bonn, Darmstadt, Düsseldorf, Essen, Kassel, Ludwigsburg, Mainz, Mannheim, München, Wiesbaden und zu den Hersfelder Festspielen.
Seit 2002 ist er als freier Sänger tätig. So sang er im Juni 2002 in den Fidelio-Aufführungen beim Granada-Festival in der weltberühmten Alhambra (Inszenierung: Harry Kupfer, musikalische Leitung: Sebastian Weigle). Unter Franz Lamprechts Leitung trat er 2004 und 2007 beim „Schloss Benrath Musikfestival“ und dem „Musikfest Schloss Nordkirchen“ auf sowie 2006 erstmalig in der Düsseldorfer Tonhalle.

Johannes Wedeking
geboren in Münster/Westfalen, wuchs im sauerländischen Meschede auf, wo er auch seine erste musikalische Ausbildung erhielt. Anschließend studierte er zunächst Kirchenmusik an der Hochschule für Kirchenmusik in Rottenburg am Neckar und anschließend der Hochschule für Kirchenmusik in Tübingen sowie der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. In Düsseldorf machte er auch seinen Bachelor.
Schon seit seinem Studium ist er Mitglied in verschiedenen Ensembles für Alte Musik.
Im Jahre 2013 setzte er seine Ausbildung in der Opernklasse der Robert Schumann Hochschule bei Thomas Laske fort und war im Rahmen dessen an diversen Produktionen beteiligt (Rossini, Weill, Händel, Bock). – Verschiedene Meisterkurse u.a. bei Wolfgang Klose und Denette Whitter ergänzen seine Ausbildung.
Sein Debüt in der Düsseldorfer Tonhalle gab Johannes Wedeking im Februar 2017 mit dem Mozart-Requiem unter der Leitung von Franz Lamprecht.


Suk-Yeon Kim
wurde 1988 in Südkorea geboren.In ihrer Studienzeit an der Dae Jeon Arts High School bei Prof. Ji-Yeon Kim von 2004 bis 2006 gewann sie den 1. Preis beim Chungnam Universitäts-Wettbewerb und den 2. Preis beim CBS Musikwettbewerb.Seit Oktober 2007 studiert Suk-Yeon Kim an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf in der Klavierklasse von Prof. Georg Friedrich Schenck.Seit Februar 2008 ist sie Förderstipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD).
Im Jahr 2008 gewann sie den 1. Preis beim Emanuel Moór Klavierwettbewerb, im April 2009 den 1. Preis beim Bechstein-Wettbewerb Düsseldorf und 2010 den 1. Preis beim Chopin-Wettbewerb in Köln.
Mit Franz Lamprecht führte sie zusammen mit der Rumänischen Staatsphilharmonie „Dinu Lipatti“ Satu Mare das Krönungskonzert von Mozart auf; im Dezember 2012 spielt sie in der Düsseldorfer Tonhalle das B-Dur-Konzert von Johannes Brahms mit dem Hochschulorchester der Robert Schumann Hochschule unter der Leitung von Prof. Rüdiger Bohn.

Robert Oberaigner
begann mit 14 Jahren sein Klarinettenstudium am Landeskonservatorium Innsbruck bei Max Bauer. Zwei Jahre später wechselte er zu Horst Hajek an die Wiener Musikhochschule. Er ergänzte seine Ausbildung bei Johann Hindler in Wien und bei Sabine Meyer an der Musikhochschule Lübeck. Bereits seit 1997 spielte er als Substitut im Orchester der Wiener Staatsoper und den Wiener Philharmonikern unter Dirigenten wie Zubin Metha, Valery Gergiev, Seiji Ozawa u.a.
Er ist Preisträger des „Musica Juventutis“ Preises der Wiener Konzerthausgesellschaft. Als Solist und Kammermusiker gastierte er seitdem im Wiener Musikverein, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Mozarteum Salzburg u.a. Seit 1999 spielt er in der Camerata Salzburg unter ihrem Chefdirigenten Roger Norrington und Leonidas Kavakos. Als Solo-Klarinettist gastiert er regelmäßig bei den Berliner Philharmonikern, dem NDR Sinfonieorchester Hamburg, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, den Münchner Philharmonikern, dem Super World Orchestra (Japan) u.a.
Robert Oberaigner war von 2003 bis 2014 Solo-Klarinettist des Gürzenich-Orchesters Köln und spielt seitdem in gleicher Position bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

Désirée Brodka
studierte Gesang an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf bei Michaela Krämer und war außerdem Studentin in der Liedgesangs-Klasse von Matthias Goerne. Mit einem Fulbright-und einem Oberlin-Stipendium konnte sie zwei Jahre lang in den USA studieren (Richard Miller/Oberlin Conservatory). Sie besuchte Meisterkurse bei Edith Wiens, Benita Valente, Ernst Häfliger, Jeffrey Gall, Klesie Kelly, Agnes Giebel, Leonard Hokanson und Christof Loy. Sie gewann mehrere Preise wie beim Landesgesangswettbewerb für Musical 2005 und einen Sonderpreis beim Bundesgesangswettbewerb Berlin 2002. Mit der Christof-Loy-Produktion „Mozart in Paris“ trat sie am Staatstheater Stuttgart, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, an der Deutschen Oper am Rhein sowie bei den Wiener Festwochen auf.
Seit 2007 singt sie regelmäßig zum Jahreswechsel unter Franz Lamprechts Leitung in der Düsseldorfer Tonhalle und der Historischen Stadthalle Wuppertal und sang 2009 beim „Schloss Benrath Musikfestival“. Von 2014 bis 2016 gehörte sie zum Ensemble des Theaters Nordhausen in Thüringen. Seitdem konnte sie bundesweit unzählige Erfolge als Operetten-Primadonna feiern. Außerdem gastierte sie 2017 in der Schweiz.

Kinga Dobay
stammt aus dem siebenbürgischen Tirgu Mures/Neumarkt. Ihre musikalische Laufbahn begann sie mit einem Violinstudium; danach wechselte sie zum Gesang und studierte zuerst Musical-, dann Operngesang an der Leipziger Musikhochschule. Sie wurde Meisterschülerin von Julia Hamari, Teresa Berganza und Grace Bumbry. Mit einem DAAD Stipendium absolvierte sie ihr Aufbaustudium am Konservatorium Maastricht bei Mya Besselink, das sie im Juni 2006 mit einem „Cum lauda“ abschloss.
1999 wurde Kinga Dobay Erste Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin. Es folgten weitere Auszeichnungen:
-    2. Opernpreis sowie Publikumspreis beim Internationalen Voice
     Competition s’Hertogenbosch 2006
-    Zarzuela Preis bei Placido Domingos Operalia in Madrid 2005
-    2. Operetten-Preis beim  Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb in Wien 2005
Internationale Engagements führten sie bald in die ganze Welt: Staatsoper Prag, Concertgebouw Amsterdam, Teatro Real Madrid, Staatstheater Karlsruhe, Leipzig (Gewandhaus und Oper), Opernhaus und Philharmonie Halle, Oper Bonn, Konzerthaus Berlin, Tonhalle Düsseldorf, Schweden, Dublin, Tokio u.a.
Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Myung Whun Chung, Placido Domingo, Yakov Kreizberg, Wayne Marshall, David Stahl, Georg Schmöhe.
Zahlreiche Radio- und Fernsehaufzeichnungen mit MDR, ORB und SWR Fernsehen.